Hooliganismus auf Demonstrationen

Die Diskussion um „blinde“ Gewalt auf bzw. am Rande von Demonstrationen hat durch die Ereignisse am 21.12.2014 in Hamburg einen Rückschlag erlitten. Umso wichtiger ist es, sich die „normale“ Schanzendemo vor Augen zu führen. Was ich in den letzten Jahren gesehen habe, habe ich zu verarbeiten versucht. Wer zukünftig in Hamburg Demonstrationen organisiert, muss sich der ethischen Verantwortung stellen, mit dem dabei auf den Plan gerufenen Hooliganismus umzugehen.

KE Linksextremistisch induzierter Hooliganismus 2010-13

Machtreflexion! Ein politischer Zwischenruf

Diesen Beitrag stelle ich hier nochmals ein, weil er auf dem Facebook-Forum „Hamburger Bildungspolitik“ bemerkenswert – und für mich erfreulich – intensiv aufgegriffen wurde. Ich habe mit ihm unter bildungspolitisch Verwandten eine ähnliche Erfahrung gemacht. Er provozierte auch zwischen denjenigen, die ansonsten meistens einer Meinung sind, erhebliche Differenzen.

Geschrieben hatte ich ihn für einen Sammelband zur Reformpädagogik, herausgegeben von guten Freunden, nämlich Prof. Peter Fauser aus Jena und Dr. Wolfgang Beutel aus Dortmund.

KE Machtreflexion – ein Zwischenruf

Marketingfloskeln unserer Parteipolitik

Die in Hamburg ansässige „Gesellschaft  für angewandte Philosophie“ (GEFAP) bot mir auf einem ihrer Abende als Gastredner die wunderbare Gelegenheit, einmal tief in Kiste der seichten Rede zu greifen. Wer mich kennt, ahnt schon, dass dabei meine eigene Partei, die grüne, auch nicht gut wegkam. Wer als politischer Linguist hinten im Saal sitzt und wehrlos stundenlang vollgesülzt wird, muss sein intellektuelles Trauma an einem Ort kurieren, wo ihm geistvolle Menschen einfühlsam lauschen.

Diese Gelegenheit hatte ich am 1. November 2013 in der Daimlerstraße in Hamburg-Altona, worauf ich mit Dankbarkeit zurückblicke.

Zu Ihrer vergnüglichen Lektüre!

Edler, GEFAP-Vortrag Marketingfloskeln

 

Pädagogische Islamismus-Prävention

Eines vorweg. Den Begriff „Extremismus“ müssen wir ersetzen. Ich schlage vor, zukünftig von Menschenrechts- und Demokratiefeindlichkeit zu sprechen, abgekürzt MDF. Der Extremismusbegriff ist zur Analyse moderner politischer Wirklichkeit nicht geeignet. Er geht von einem Zentrum der Gesellschaft aus („Mitte“), das von extremen Rändern umgeben ist. Das ist sehr altmodisch, fast religiös. Es gibt kein Zentrum. Gerade jene Ideologien, die wir vom demokratischen Standpunkt aus bekämpfen (müssen), gehen von zentrischen Politikmodellen aus: dem Führerstaat, dem Gottesstaat usw.

Was pädagogische Prävention in der Abwehr des Islamismus („Dschihadismus“ usw.) heißen könnte, habe ich im Anhang dargelegt.

KE Pädagogische Islamismus-Prävention

 

Kurt Edlers Denkanstöße